Stadtbibliothek zieht vorübergehend in den Dorf-Träff

Nau.ch Lokal
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Kloten,

Wegen Bauarbeiten weicht die Stadtbibliothek Opfikon bis Ende 2026 in den Dorf-Träff aus. Dort bleibt sie ein Treffpunkt für Begegnung, Austausch und Kultur.

Im Dorfkern der Gemeinde Opfikon.
Im Dorfkern der Gemeinde Opfikon. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Wie die Stadt Opfikon mitteilt, wird die Stadtbibliothek Opfikon aufgrund der umfassenden Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten der Schulanlage Mettlen von Sommer 2025 bis Ende 2026 an einen zusätzlichen Standort ziehen. Ganz in der Nähe, nämlich in der Galerie des Dorf-Träffs, findet das Bibliotheksteam temporär eine neue Heimat.

Dort werden die Bibliothekarinnen die Kundschaft weiter persönlich beraten und bedienen. Gleichzeitig wird am Hauptstandort auf der Schulanlage Mettlen die Open Library wie gewohnt fortgeführt, sodass Nutzer weiterhin selbstständig Medien ausleihen und zurückgeben können.

Einziger Unterbruch der Open Library wird im Sommer 2026 sein, wenn der Betrieb während drei Monaten eingestellt werden muss. Jedoch wird auch während dieser Zeit das Provisorium im Dorf-Träff für die Kundschaft zur Verfügung stehen.

Synergien zwischen Bibliothek und Dorf-Träff

Die provisorische Lösung bringt sowohl der Stadtbibliothek als auch dem Dorf-Träff spürbare Vorteile. Die Bibliothek kann ihren Betrieb nahtlos weiterführen.

Sie bleibt ein offener Ort, an dem Menschen lernen, sich treffen, austauschen und verweilen können – ohne etwas kostenpflichtig konsumieren zu müssen. Der Dorf-Träff seinerseits wird aufgewertet durch das attraktive Angebot der Bibliothek und ihre sorgfältig kuratierten Inhalte, die Leben in die Räumlichkeiten bringen.

Die Genossenschaft Dorf-Träff unterstützt das Vorhaben ausdrücklich und sieht darin eine wertvolle Bereicherung für den Treffpunkt. Der Veranstaltungsraum kann weiterhin reserviert werden.

Mehr Begegnungen und belebtes Miteinander

Die provisorische Unterbringung sorgt für mehr Publikumsverkehr im Dorf-Träff und bietet die Chance, neue Begegnungen zu schaffen. Unterschiedliche Besuchergruppen kommen in Kontakt, tauschen sich aus und beleben das Miteinander.

So wird der Dorf-Träff noch stärker als lebendiger Treffpunkt wahrgenommen und gewinnt an Strahlkraft innerhalb der Bevölkerung.

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