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Erfolgreicher Test: Mobile Altersarbeit senkt Hürden

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Kloten,

Das Pilotprojekt «MoKa» der Stadt Kloten zieht eine positive Bilanz. Die mobilen Einsätze im öffentlichen Raum bauten Hürden bei der Altersberatung ab.

ZVV-ActionPass für über 60-Jährige
Senioren (Symbolbild) - dpa/dpa/picture-alliance/Archiv

Mit dem Pilotprojekt «MoKa – Mobile Klotener Altersarbeit» hat die Altersberatung im Juni und Juli neue Wege beschritten, um ältere Einwohnerinnen und Einwohner direkt im öffentlichen Raum zu erreichen, teilt die Stadt Kloten mit. Die positiven Erfahrungen zeigen, dass persönliche Begegnungen den Zugang zum Beratungsangebot erleichtern können.

Mit dem Pilotprojekt «MoKa – Mobile Klotener Altersarbeit» war die Altersberatung der Stadt Kloten während fünf Einsätzen im Juni und Juli an verschiedenen Standorten in Kloten präsent. Ziel des Projekts war es, ältere Einwohnerinnen und Einwohner sowie ihre Angehörigen direkt vor Ort über das kostenlose und freiwillige Beratungsangebot zu informieren und den persönlichen Austausch zu fördern.

Während insgesamt 15 Stunden war die Altersberatung mit einem mobilen Informationsstand unterwegs. Rund 90 Flyer wurden an interessierte Passantinnen und Passanten verteilt. Dabei ergaben sich zahlreiche kürzere und auch vertiefte Gespräche. Besonders der Stadtplatz am Mittwochvormittag erwies sich als geeigneter Standort, da dort viele ältere Menschen unterwegs waren.

Vertrauen schaffen

Das Pilotprojekt bot die Möglichkeit, mit Personen ins Gespräch zu kommen, die bisher keinen Kontakt zur Altersberatung hatten oder deren Angebot noch nicht kannten. Der direkte Austausch zeigte, dass eine persönliche Begegnung Hemmschwellen abbauen und den Zugang zu Beratungsangeboten erleichtern kann.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass nicht alle Menschen im öffentlichen Raum angesprochen werden möchten, weshalb ein sensibler und respektvoller Umgang dabei besonders wichtig ist.

Wichtige Erkenntnisse

Die Altersberatung zieht insgesamt eine positive Bilanz des Pilotprojekts. Die gemachten Erfahrungen liefern wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze. Geprüft wird eine Wiederholung des Angebots im kommenden Jahr allenfalls mit kürzeren Einsatzzeiten oder an weiteren Standorten.

Ebenfalls denkbar ist eine regelmässige offene Sprechstunde im öffentlichen Raum, bei der Interessierte ohne Voranmeldung Fragen stellen oder sich beraten lassen können.

Die Altersberatung bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für die interessanten Begegnungen und freut sich, auch künftig für die ältere Bevölkerung und ihre Angehörigen da zu sein.

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