Zigaretten-Littering: Stadt setzt auf Aufklärung

Zigaretten-Littering schadet der Umwelt: Illnau-Effretikon setzt deshalb auf Aufklärung und zeigt mit Plakaten und Aktionen, wie schädlich Littering ist.

Wie die Stadt Illnau-Effretikon mitteilt, ist Zigaretten-Littering seit Jahren ein Thema. Zigarettenstummel sind der häufigste achtlos weggeworfene Abfall im öffentlichen Raum. Sie schaden der Umwelt und den Gewässern. Um der Verschmutzung entgegenzuwirken, beteiligt sich Illnau-Effretikon an der nationalen Kampagne gegen Zigaretten-Littering der NGO stop2drop.
Der Clean-up-Day vom 20. September 2025 zeigte eindrücklich, wie nötig eine Kampagne gegen das Wegwerfen von Zigarettenstummeln ist: Innert zwei Stunden wurden von Freiwilligen rund um die Moosburg in Effretikon rund 6000 Stummel gesammelt – in Kyburg in derselben Zeit rund 1'000.
Giftig und aus Plastik
Ein einzelner Zigarettenstummel enthält über 7000 Chemikalien, darunter Schadstoffe wie Nikotin, Blei und Arsen. Bereits ein Stummel kann bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen. Es dauert bis zu 14 Jahre, bis der Stummel zu schädlichem Mikroplastik zerfällt.
In Illnau-Effretikon landen Zigarettenstummel regelmässig in Grünflächen, an Bushaltestellen, in Schachtdeckeln, auf Spielplätzen oder rund um öffentliche Gebäude. Ziel der stop2drop-Kampagne ist es, die Bevölkerung für die Umweltschäden durch achtlos weggeworfene Zigarettenstummel zu sensibilisieren und Littering nachhaltig zu reduzieren.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Zigarettenstummel sind giftig und aus Plastik. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich mit den Auswirkungen von Zigaretten-Littering auseinanderzusetzen und gemeinsam zu einem sauberen, lebenswerten öffentlichen Raum beizutragen.
Wer seine Gesundheit mit Rauchen gefährdet, macht dies in eigener Verantwortung. Wer damit zudem die Umwelt verschmutzt, schadet allen: den Tieren, der Umwelt und den Nichtrauchenden.
Einen Monat lang machen gut sichtbare Plakate an zentralen Standorten auf die Problematik aufmerksam. Ergänzend findet am Mittwoch, 13. Mai 2026, auf dem Märtplatz Effretikon eine Standaktion statt, bei der die städtische Soziokultur zusammen mit Jugendlichen mit der Bevölkerung ins Gespräch kommt und Informationsmaterial abgibt. Zusätzlich wird das Thema über die Social-Media-Kanäle der Stadt aufgegriffen.






