Illnau-Effretikon ZH: Stadtrat schafft 505 zusätzliche Stellenprozente

In Illnau-Effretikon ZH wird der Stellenplan in sechs Bereichen aufgestockt – von Tiefbau und Wasserversorgung bis zu Kommunikation und Informatik.

Der Stadtrat hat verschiedene Anpassungen des Stellenplans in der Stadtverwaltung beschlossen. Damit reagiert er auf das wachsende Aufgabenvolumen, neue Infrastrukturen, zusätzliche gesetzliche Anforderungen sowie die fortschreitende Digitalisierung. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Verwaltung langfristig sicherzustellen und die Qualität der öffentlichen Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.
Im Unterhaltsbetrieb der Abteilung Tiefbau wird der Stellenplan um 100 Stellenprozente erhöht. In den vergangenen Jahren sind zahlreiche neue Grünflächen, Wege, Anlagen und öffentliche Einrichtungen entstanden, die dauerhaft zusätzlichen Unterhaltsaufwand verursachen. Gleichzeitig haben die betrieblichen Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Dokumentation, Digitalisierung und Projektbegleitung zugenommen.
Auch die Wasserversorgung erhält zusätzliche personelle Ressourcen. Der Stellenplan wird um 50 Stellenprozente erweitert. Damit sollen die Versorgungssicherheit gestärkt, bestehende Rückstände aufgearbeitet und die gesetzlichen sowie fachlichen Anforderungen künftig besser erfüllt werden.
Im Sekretariat der Abteilung Tiefbau wird der Stellenplan ebenfalls um 50 Stellenprozente erhöht. Damit sollen die zunehmenden administrativen Aufgaben bewältigt, die Digitalisierung der Abteilung unterstützt und die Projektleitenden von administrativen Arbeiten entlastet werden.
Im Bereich Immobilien der Abteilung Hochbau wird der Stellenplan für Hauswartung und Reinigung schrittweise um insgesamt 215 Stellenprozente erhöht. Anlass dafür sind verschiedene neue städtische Gebäude und Anlagen, darunter die Beratungsräumlichkeiten Stadtgarten, das neue Feuerwehr- und Werkgebäude sowie die Schulraumerweiterung Eselriet. Die zusätzlichen Stellen werden jeweils auf die Inbetriebnahme der neuen Gebäude geschaffen und entsprechen den mit den Baukrediten in Aussicht gestellten Folgekosten.
Im Ressort Präsidiales wird der Stellenplan in den Bereichen Kommunikation und Kultur um insgesamt 40 Stellenprozente erweitert. Die zusätzlichen Ressourcen dienen insbesondere der Stärkung der städtischen Kommunikation sowie der Weiterentwicklung der Kulturarbeit. Damit sollen die Unterstützung der Abteilungen bei Stadthaus Kommunikationsaufgaben verbessert, die Betreuung der Social-Media-Kanäle ausgebaut und kulturelle Projekte sowie städtische Anlässe begleitet werden.
Zudem wird der Stellenplan im Bereich Informatik und Digitalisierung um 50 Stellenprozente erhöht. Damit trägt der Stadtrat den steigenden Anforderungen an den Informatikbetrieb, die Informations- und Cybersicherheit sowie die Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen Rechnung. Gleichzeitig sollen Themen wie künstliche Intelligenz und Smart City gezielt weiterentwickelt werden.






