Auf neue Wertstoffsammelstelle in Embrach wird verzichtet

    Nau.ch Lokal
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    Region Embrach,

    Wie die Gemeinde Embrach mitteilt, hat sich der private Recyclinganbieter entschieden, das Baugesuch für die neue Wertstoffsammelstelle zurückzuziehen.

    Dorfstrasse Embrach
    Dorfstrasse Embrach - Tobias Renk

    Im Beleuchtenden Bericht zur Abstimmung über den Neubau des Werkhofes an der Hardstrasse vom 27. September 2020 führte der Gemeinderat seine Absicht aus, einen Teil des Grundstückes neben dem neuen Werkhof einem privaten Recyclinganbieter im Baurecht zur Verfügung zu stellen.

    Der Gemeinderat konnte in der Folge trotz diverser rechtlicher Verfahren im Vorfeld den Baurechtsvertrag genehmigen.

    Der im Entwurf vorliegende Baurechtsvertrag wurde aufgrund der leicht geänderten Flächen am 4. Dezember 2023 angepasst.

    Das entsprechende Bauprojekt für die Wertstoffsammelstelle wurde vom privaten Recyclinganbieter am 25. Mai 2023 eingereicht und lag vom 23. Juni bis 13. Juli 2023 öffentlich auf.

    Rekurse wurden beim Zürcher Baurekursgericht erhoben

    Die Baubewilligung wurde vom Gemeinderat am 8. Januar 2024 erteilt. Gegen diese Baubewilligung sind jedoch Rekurse beim Zürcher Baurekursgericht (BRG) erhoben worden.

    Seit Ankündigung der Wertstoffsammelstelle sahen sich Gemeinde und der private Recyclinganbieter mit erheblichem Widerstand der direkten Nachbarschaft konfrontiert.

    Die Absicht der Gemeinde und des künftigen Betreibers war es, den Einwohnern eine gute Dienstleistung in Form einer modernen, zentralen Sammelstelle für eine Vielzahl von Wertstoffen zur Verfügung zu stellen.

    Alternative Standorte werden geprüft

    Da das beschriebene Vorhaben nunmehr mit Rekursen belegt ist, hat sich der private Recyclinganbieter (Bauherr) nach reiflicher Überlegung entschieden, das betreffende Baugesuch zurückzuziehen und den Baurechtsvertrag nicht einzugehen.

    Der Gemeinderat bedauert diesen Entscheid ausserordentlich, kann ihn jedoch durchaus nachvollziehen.

    Der Gemeinderat wird nunmehr prüfen, ob es alternative Standorte für die Realisierung einer von der Bevölkerung unverändert gewünschten zentralen Wertstoffsammelstelle gibt.

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