Uster ZH: Schulhaus Pünt zwischen Brand- und Denkmalschutz

Am 12. September 2026 führen Fachpersonen durch das denkmalgeschützte Schulhaus Pünt in Uster ZH. Start ist um 14 Uhr, die Führung dauert zwei Stunden.

Am 12. September 2026 geben Fachpersonen aus Denkmalpflege und Brandschutz Einblick in das denkmalgeschützte Schulhaus Pünt in Uster. Die Führung, die im Rahmen der Europäischen Tage des Denkmals mit dem Leitthema «In Gefahr?» stattfindet, widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Personen- und Denkmalschutz.
Was passiert, wenn Personen- und Denkmalschutz aufeinandertreffen? Das Schulhaus Pünt in Uster bietet dafür ein besonders anschauliches Beispiel: Ab 1941 realisierten die Architekten Müller & Freytag aus Thalwil im Pünt etappenweise eine Schulanlage mit Turnhalle, und Primarschulhaus, Kindergarten, Abwartswohnung und Pausenhalle. Ergänzt wird die Anlage durch eine grosszügigen Freifläche für Aufenthalt und Bewegung.
Die Anlage ist ein Werk regional bedeutender Architekten, die sich stilistisch der traditionsgebundenen Moderne zuordnen lässt.
Die Führung «In Gefahr?» zeigt das Spannungsfeld von Denkmalpflege und Brandschutz
Brände bedrohen Menschenleben und können wertvolle Kulturgüter unwiederbringlich zerstören. Darum gelten strenge Vorgaben für den Brandschutz. In geschützten Bauten wie dem Schulhaus Pünt müssen diese Vorgaben mit dem Erhalt der historischen Bausubstanz in Einklang gebracht werden.
Die Führung «In Gefahr?» am 12. September zeigt, wie Fachpersonen aus Denkmalpflege und Brandschutz gemeinsam Lösungen finden. Karin Zaugg, Denkmalpflegerin, und Markus Heinzer, Brandschutzfachmann VFK, stellen das Schulhaus Pünt als schützenswertes Baudenkmal vor und zeigen auf, welche Ziele Denkmalpflege und Brandschutz verfolgen und wie sich diese vereinbaren lassen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Haupteingang des Schulhauses Pünt. Die Führung dauert zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.






