Uster: Borkenkäfer befällt Fichten – Waldwege gesperrt

Im Wald von Uster ZH werden befallene Fichten gefällt. Ein Teilstück der Guntenswilerstrasse ist tagsüber gesperrt, eine Umleitung führt durch den Wald.

Im Ustermer Wald haben der Holzschlag wieder begonnen. Grund dafür sind Fichten, die vom Borkenkäfer befallen sind. Die betroffenen Bäume werden gefällt, um eine weitere Ausbreitung des Schädlings zu verhindern.
Seit dieser Woche werden im Ustermer Wald vom Borkenkäfer befallene Fichten gefällt. Für die sicheren Fällarbeiten müssen einzelne Waldwege zeitweise gesperrt werden. Aktuell ist ein Teilstück der Guntenswilerstrasse tagsüber gesperrt.
Eine signalisierte Umleitung führt durch den Wald. Der Stadtförster Ruben Menzi bittet die Bevölkerung, Absperrungen und Signalisationen unbedingt zu beachten. Sie dienen der Sicherheit der Bevölkerung und des Forstpersonals.
Bereits über 400 Kubikmeter Käferholz festgestellt
Der Stadtförster hat bisher mehr als 400 Kubikmeter befallene Fichten angezeichnet. Davon befinden sich rund 300 Kubikmeter in den stadteigenen Wäldern. Dies entspricht etwa einem Viertel der jährlichen Fällmenge der stadteigenen Wälder.
Da die Kontrollen derzeit noch laufen, wird die Menge wohl weiter zunehmen.
Menzi ruft auch die privaten Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer dazu auf, ihre Waldflächen regelmässig auf Borkenkäferbefall zu kontrollieren. Werden befallene Bäume festgestellt, sollen sie sich beim Stadtförster melden. So können die Bäume angezeichnet und die notwendigen Fällarbeiten koordiniert werden.
Die Kontrolle der eigenen Waldflächen liegt grundsätzlich in der Verantwortung der Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer. Aufgrund des Umfangs der aktuellen Arbeiten kann der Stadtförster nicht sämtliche Privatwaldflächen selbst kontrollieren.
Geschwächte Fichten sind besonders gefährdet
Ein Grund für den aktuell starken Befall ist der heisse und trockene Sommer. Die Fichten sind durch den Wassermangel geschwächt und dadurch anfälliger für den Borkenkäfer.
Der Stadtförster bittet die Bevölkerung, Absperrungen und Signalisationen unbedingt zu beachten. Sie dienen der Sicherheit der Bevölkerung und des Forstpersonals.








