Feuerbrand und Neophyten: Kontrolleure sind unterwegs

Seit Juni kontrollieren Fachpersonen in Dübendorf Gärten auf Pflanzenkrankheiten und invasive Arten. Eigentümer werden gebeten, ihnen dafür Zugang zu gewähren.

Wie die Stadt Dübendorf informiert, finden seit anfangs Juni die Feuerbrand- und die Neophyten (nicht einheimische, invasive Pflanzen) Kontrollen statt. Die Stadt bittet, den Gemeindekontrolleuren (können sich ausweisen), falls nötig, Zugang zu Grundstücken zu gewähren.
Feuerbrand ist eine bakterielle Pflanzenkrankheit, die in Hochstammobstgärten und Baumschulen (Apfel, Birne, Quitte) grossen Schaden anrichten kann. Weitere Wirtpflanzen sind Cotoneaster und Weissdorn.
Hauptsächlich über die Blüte dringen Feuerbrandbakterien in die Wirtspflanzen ein. Die Blüten und Blätter verfärben sich, meist vom Stielgrund her, braun bis schwarz.
Befall früh erkennen und richtig handeln
Bei einem Verdachtsfall können sich Bewohner an eine Fachperson wenden. Diese verfügt über die nötigen Kenntnisse und Kontakte, wie im entsprechenden Fall am besten vorzugehen ist. Wegen der Verschleppungsgefahr sollten befallene Äste nicht berührt oder selbst angeschnitten werden. Bei Befall werden die Kontrolleure Kontakt aufnehmen.
Die Kontrolleure werden auch dieses Jahr ein Augenmerk auf die invasiven, nicht einheimischen Pflanzen (Neophyten) haben. So zum Beispiel Drüsiges Springkraut, Riesenbärenklau, einjähriges Berufkraut, schmalblättriges Greiskraut und Japanknöterich.
Das Greiskraut kann schon bei kleinen Mengen für Pferde und Kühe tödlich sein. Sollten die Kontrolleure etwas entdecken, werden sie ein Merkblatt abgeben, das bei der Bekämpfung der Problempflanzen anleitet.






