Zürcher Hochschulgebiet nutzt künftig Zürichsee-Energie

Das Gebiet rund um die Universität, das Universitätsspital, die ETH sowie den Bahnhof Stadelhofen wird künftig mit Energie aus dem Zürichsee geheizt und gekühlt. Der Energieversorger Energie 360° hat den Zuschlag für einen Verbund mit Seewassernutzung erhalten.

Ab 2037 versorgt Energie 360° das Hochschulgebiet erstmals mit erneuerbarer Wärme und Kälte. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Der Bau der Seewasserzentrale im Gebiet Tiefenbrunnen soll im Sommer 2034 beginnen. Von dort wird das Seewasser unterirdisch durch den geplanten zweiten Riesbachtunnel der SBB zum Bahnhof Zürich Stadelhofen und weiter zum Hochschulgebiet geleitet, bevor es in die Limmat fliesst. Das Projekt kostet Energie 360° rund 40 Millionen Franken.
Es ist nicht das erste Projekt von Energie 360° in dieser Grössenordnung: In Zürich-Lengg baut das Unternehmen einen Energieverbund, der ab 2027 Spitäler und die Gemeinde Zollikon mit See-Energie versorgen wird.



