Umgekippter Anhänger sorgt auf der A1 bei Brüttisellen für Stau

Durch ein Bremsmanöver ist am Freitagmorgen auf der A1 bei Brüttisellen ein Lastwagenanhänger umgekippt. Bei einem Folgeunfall wurden zwei Personen leicht verletzt. Es kam zu einem massiven Stau.

Mit einem Lastwagen samt Anhänger war um zirka 8.45 Uhr ein 33-jähriger Chauffeur auf der A1 in Richtung Zürich unterwegs. Als der Chauffeur bremste, geriet sein Anhänger ins Schlingern und kippte um, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte.
Der auf dem Anhänger geladene Radbagger stürzte auf die Fahrbahn und dessen tonnenschweres Gegengewicht löste sich. Es rutschte weiter, entlang des Zugfahrzeugs rund 50 Meter nach vorne und kollidierte schliesslich mit dem Anhänger eines Lieferwagens.
Die beiden Insassen des Lieferwagens verletzten sich dabei leicht und wurden zur Kontrolle ins Spital gefahren. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt.
Bis etwa 12 Uhr blieben zwei der drei Fahrstreifen gesperrt, was zu einem Stau von zeitweise bis zu zehn Kilometern Länge führte. Notwendig war die Sperrung aufgrund der aufwändigen und komplexen Bergungsarbeiten. Denn über der Unfallstelle verläuft eine Hochspannungsleitung der SBB. Aus Sicherheitsgründen wurde diese abgeschaltet. Erst dann bargen die eingesetzten Kräne den Anhänger. Die Stromversorgung der SBB wurde dabei nicht beeinträchtigt. Die Kantonspolizei wird nun die genau Unfallursache untersuchen.





