Stadt Zürich

Tierisch nah dran im Zoo Zürich

Ginger Hebel
Ginger Hebel

Zürich,

«Tagblatt»-Leserinnen und Leser entdecken die Tierwelt von den Galapagos-Inseln bis zur afrikanischen Lewa-Savanne.

Tierisch nah dran im Zoo
Die Teilnehmenden der «Tagblatt»-Zooführung bei der Lewa Savanne mit Führerin Patrizia Wunderlin (2. v. r.) und Dominik Ryser vom Zoo Zürich (r.). - GH

« Ich war schon so lange nicht mehr im Zoo. Umso mehr freue ich mich jetzt», sagt «Tagblatt»-Leserin Margrit Bär. So wie ihr geht es vielen anderen Gewinnerinnen und Gewinnern der «Tagblatt»-Verlosung für eine Gratisführung im Zoo Zürich. Jumbo, die Galapagos-Riesenschildkröte, macht mächtig Eindruck.

Stolze 215 Kilogramm bringt der Herr auf die Waage und frisst am liebsten Salat, Gras und Heu. Auch das Weibchen Nigrita posiert gerne für Fotos, obwohl es schon knapp 90-jährig ist. «Eine fesche Dame», scherzt eine Leserin.

Tierisch nah dran im Zoo
Ursula Weber (r.) und Heidi Iten - GH

Zooführerin und Tierärztin Patrizia Wunderlin arbeitete lange in der Quarantäne des Zoo Zürich. Sie weiss sehr viel Hintergründiges über die Tiere und erklärt anschaulich. Auch Pierre Freimüller, Biologe, verfügt über ein grosses Wissen über Tiere.

Er schätzt es, a uf dem Rundgang Spannendes zu erfahren, und weiss: «Aufmerksam zuhören ist das Wichtigste. Und Fragen stellen. Nur wer fragt, erfährt mehr.» Auch die Koalas im Australien-Bereich fesseln die Leserinnen und Leser. Führerin Patrizia Wunderlin tingelte kürzlich mehrere Wochen durch die Eukalyptuswälder Australiens.

Tierisch nah dran im Zoo
Zooführerin Patrizia Wunderlin. - GH

«Viele Touristen und sogar viele Einheimische haben noch nie einen Koala gesehen.» Im Zoo Zürich wird dies möglich. Die Beuteltiere sind ein Publikumsmagnet.

Von rund 900 Eukalyptusarten fressen sie nur einen Bruchteil. «Sie sind die heikelsten Esser im ganzen Zoo», verrät Wunderlin. Da Eukalyptusblätter für die meisten Tiere giftig sind, nutzen Koalas ihren feinen Geruchssinn, um Blätter auszuwählen, die ihr hochspezialisiertes Verdauungssystem verträgt und entgiften kann.

Das Zoogelände ist weitläufig. An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken: etwa einen Pfau, der seine Jungen präsentiert, oder eine Hornisse, die mitten auf dem Gehweg eine Libelle verspeist. Der Rundgang geht weiter nach Sibirien, in den Lebensraum Panthera.

Tierisch nah dran im Zoo
Galapagos-Riesenschildkröten - GH

Hier ruht Amurtiger Akim. Raubkatzen gehen mit ihrer Energie sparsam um. «Der Rundgang ist sehr spannend und interessant», sagt Leserin Ursula Weber.

Auch die Futterküche, das Herzstück des Zoos, ist ein Höhepunkt für alle. Denn der Blick hinter die Kulissen bleibt den meisten verwehrt. Elefantenwürfel, Enten- Pellets, Körnermischungen, Fleisch aus Notschlachtungen im Tierspital Zürich, Früchte und Gemüse: Für jedes Tier wird das passende Menü zusammengestellt.

Tierisch nah dran im Zoo
Pierre Freimüller mit Frau Lesya. - GH

Vorbei an üppigen Bambusgärten geht es weiter zur Lewa Savanne. Der Leser-Apéro wird im Twiga Lookout serviert, mit bestem Blick auf Breitmaulnashörner, Zebras und Giraffen . Die Langhälse fressen fast den ganzen Tag, am aller liebsten Laub.

Da im Winter kein frisches Laub an den Bäumen wächst, friert der Zoo Zürich die Äste samt grünem Blattwerk extra ein. So haben die Giraffen auch in der kalten Jahreszeit stets Laub zum Fressen.

Dieser Artikel ist zuerst in «Tagblatt Zürich» erschienen.

Kommentare

Mehr aus Stadt Zürich

Zürich
eth
1 Interaktionen
Zürich
Zürich
Zürich

Mehr aus Zürich

Tauben
13 Interaktionen
Grüne wollen Änderung
Lena Fleisch, ZLV-Präsidentin.
94 Interaktionen
Lena Fleisch
Zürich