So reagiert Winterthurer Stadtrat auf Messer-Attacke

Erstmals hat sich nun der Winterthurer Stadtrat zur Messer-Attacke vom 28. Mai geäussert.

Im Winterthurer Parlament, das am Montagabend tagte, sagte Stadtpräsident Michael Künzle: «Der Stadtrat ist tief betroffen über die unfassbare Tat vom vergangenen Donnerstag am Hauptbahnhof. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern und deren Angehörigen. Wir wünschen an dieser Stelle gute Genesung, physisch wie psychisch.»
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Er dankte den Einsatzkräften für ihre «sehr gute Arbeit». Die Ermittlungen würden auf Hochtouren laufen.
«Der Stadtrat verurteilt entschieden jegliche Form von Gewalt. Es geht darum, dass wir in unserer Stadt friedlich zusammenleben können», so Künzle.

Auch die Parlamentarierinnen und Parlamentarier äusserten sich öffentlich zur Tat.
In einer Stellungnahme der Fraktionspräsidenten, verlesen von SP-Politikerin Maria Sorgo, wünschte das Parlament allen Betroffenen gute Genesung.
«So ein Vorfall, mitten unter uns, an einem Ort, den wir alle kennen, wo wir alle immer wieder vorbeilaufen, der löst bei uns tiefe Betroffenheit aus.»
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Man sei sich bewusst, dass ein solches Ereignis bei vielen Winterthurerinnen und Winterthurern ein Gefühl der Verunsicherung hinterlasse.
«Darum ist es aus unserer Sicht jetzt vor allem wichtig, dass eine sorgfältige Aufarbeitung der Vorkommnisse und der Vorgeschichte durch die zuständigen Behörden möglich ist, dass offene Fragen geklärt werden können und so auch Unsicherheiten reduziert werden. Es ist uns im Parlament ein zentrales Anliegen, dass wir in Winterthur weiterhin friedlich zusammenleben können, und dafür werden wir uns im Parlament auch weiterhin einsetzen.»
Hinweis
Sandro Portmann ist Redaktionsleiter bei der «Winterthurer Zeitung».











