Stadt Zürich

Rentnerin bestreitet üble Beschimpfungen vor Zürcher Gericht

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Eine 83-Jährige hat vor dem Bezirksgericht Zürich üble Beschimpfungen bestritten. Ihre Nachbarin erzähle Lügen, weil sie sich in einem längeren Streit befänden.

Ein Nachbarschaftstreit in Zürich eskalierte. Eine 83-Jährige musste darum am Donnerstag vor Gericht. (Archivbild)
Ein Nachbarschaftstreit in Zürich eskalierte. Eine 83-Jährige musste darum am Donnerstag vor Gericht. (Archivbild) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Nie würde sie Worte wie «Schlampe» oder «Ausländerpack, geh nach hause» benutzen, sagte die 83-Jährige am Donnerstag. Das entspreche nicht ihren Werten. Die Nachbarin habe sie mit dem Schlauch abgespritzt, darauf habe sie reagiert und versucht, ihr diesen wegzunehmen. Mehr als «Halt, stopp», habe sie nicht gesagt.

Sie erzählte von einem langjährigen Nachbarschaftsstreit unter den Stockwerkeigentümern im noblen Quartier. Die Privatklägerin mache sie verantwortlich dafür, dass ihrer Familie ein Ausbau verweigert wurde. «Wir haben uns kaum mehr in den Garten gewagt», sagte die Beschuldigte.

Ihr Anwalt verlangte einen Freispruch. Seine Klientin habe sich im idyllischen Garten lediglich schützen wollen, darum habe sie nach dem Schlauch gegriffen. Die üblen Schimpfwörter gehörten nicht zu ihrem Vokabular.

Die Staatsanwaltschaft verlangt eine Verurteilung wegen Beschimpfung und Tätlichkeiten. Sie stützt sich auf die Aussagen der Privatklägerin und einer Nachbarin. Diese will die Schimpfwörter ebenfalls gehört haben.

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