Stadt Zürich

    Neue Wohnungen im Koch-Areal sind nicht rechtzeitig fertig

    Keystone-SDA Regional
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    Zürich,

    Die Genossenschaft Kraftwerk1 hat den Einzug ins Zürcher Koch-Areal verschoben. Wegen Lieferengpässen warten Mietende bis zu zwölf Wochen auf ihre Wohnungen.

    Im Sommer 2025 waren die Bauarbeiten auf dem Koch-Areal noch in vollem Gang. Nun musste die Genossenschaft Kraftwerk1 Mieterinnen und Mieter darüber informieren, dass sie ihre neuen Wo...
    Im Sommer 2025 waren die Bauarbeiten auf dem Koch-Areal noch in vollem Gang. Nun musste die Genossenschaft Kraftwerk1 Mieterinnen und Mieter darüber informieren, dass sie ihre neuen Wo... - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Gravierende Lieferverzögerungen verhindern die termingerechte Fertigstellung der neuen Siedlung auf dem Koch-Areal, wie die Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1 kürzlich in einer Mitteilung schrieb. Demnach können die behördlichen Vorschriften für den Bezug nicht eingehalten werden, da insbesondere die Treppenhäuser noch nicht fertiggebaut sind.

    Eigentlich hätten die ersten Mietparteien bereits Ende Oktober einziehen sollen, doch nun verschieben sich die Bezugstermine um sechs bis zwölf Wochen. Voraussichtlich planmässig möglich sei der Einzug laut der Genossenschaft einzig im Hauseingang 56.

    Suche nach Zwischenlösungen

    Weil die schlechte Nachricht die Betroffenen sehr kurzfristig erreichte, führt die Genossenschaft nun Gespräche mit den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern. Im Vordergrund steht die Suche nach temporärem Wohnraum und Lagermöglichkeiten.

    Für Ausweichmöglichkeiten greift Kraftwerk1 auch auf das eigene Netzwerk zurück. Die rund 5000 Genossenschafterinnen und Genossenschafter wurden in der Mitteilung gebeten, freie Plätze zwischen Ende Oktober und Ende Februar 2027 zu melden.

    Kommentare

    User #3892 (nicht angemeldet)

    Kraftwerk1 führt eine eigene Depositenkasse. Mitglieder und nahestehende Personen können dort Geld zu einem festen Zinssatz sicher anlegen. Dieses Kapital nutzt die Genossenschaft, um teurere Bankkredite abzulösen, Zinskosten zu sparen und finanzielle Unabhängigkeit zu stärken.

    User #3892 (nicht angemeldet)

    Bei Kraftwerk1 existiert ein solidarisches "Spiritgeld" (Interne Umverteilung) Zusätzlich zur Nettomiete zahlen alle Mietenden einen monatlichen, einkommensabhängigen Beitrag via Selbstdeklaration (zwischen CHF 15 und CHF 105). Ein Teil dieses Geldes fließt direkt in die Siedlungskassen für gemeinschaftliche Anschaffungen und Infrastruktur. Der andere Teil speist einen Solidaritäts- und Mietzinsfonds, mit dem die Mieten oder Anteilkapitalien von finanziell schlechter gestellten Genossenschaftern (z. B. Studierenden oder Familien mit geringem Einkommen) direkt subventioniert werden.

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