Brandopfer von Crans-Montana in Zürich verstorben

Die Zahl der Toten bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana steigt von 40 auf 41. Am Samstag verstarb ein 18-Jähriger im Spital.

Das Wichtigste in Kürze
- Am Samstag verstarb ein 18-jähriges Brandopfer in einem Zürcher Spital.
- Damit steigt die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Katastrophe auf 41.
- 115 weitere Personen sind verletzt.
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana hat am Sonntag ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein 18-jähriger Schweizer ist am Samstag im Universitätsspital in Zürich verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41, wie die Walliser Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilt.
Die Zahl der Verletzten beläuft sich auf 115.
41. Todesopfer ist 18-jähriger A.
Bei dem 41. Todesopfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana handelt es sich gemäss Angaben von «20 Minuten» um den 18-jährigen A. aus Lutry VD.
Bestätigt wurde die Nachricht vom Vater eines weiteren Todesopfers (†17) der Silvesternacht. Auf Instagram schrieb er: «Noch ein Engel ist gegangen. Auf Wiedersehen A., du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.»
A. war ein junger Basketballer. Zum Zeitpunkt des nationalen Trauertags am 9. Januar gab der Lausanner Basketballclub, in dem A. Mitglied war, noch bekannt, dass sich der 18-Jährige in einem stabilen Zustand befinde.
Weiterhin fünf Schwerverletzte
Wie das Universitätsspital Zürich auf Anfrage von Nau.ch mitteilt, werden aktuell noch fünf Schwerverletzte behandelt.
«Es befinden sich alle weiterhin in einem kritischen Zustand», sagt Mediensprecher Marcel Schlatter. Alle seien schwer brandverletzt. «Es ist nach wie vor eine sehr herausfordernde Situation», so Schlatter.
Viele Opfer aus dem Ausland
23 der insgesamt 41 Toten waren Schweizer. 18 hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.
Das jüngste Todesopfer war 14 Jahre alt, das älteste 39 Jahre.
In der Nacht auf den 1. Januar wurde die Bar «Le Constellation» durch ein Feuer verwüstet. Innerhalb kurzer Zeit fing die gesamte Decke des Lokals Flammen. Es entstand ein sogenannter Flashover, der einen Vollbrand zur Folge hatte.
Die Ermittlungen zur Brandkatastrophe laufen. Barbetreiber Jaques Moretti kam zwischenzeitlich auf Kaution frei.
Am 9. Januar fand in der Schweiz ein nationaler Trauertag für die Opfer, Angehörigen und Helfer von Crans-Montana statt.








