Stadt Zürich

Die wilden Tiere für Zürichs Innenstadt sind gefragt

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Mit der Aktion «City Animals» ziehen im Sommer 2027 hölzerne Tierskulpturen in die Stadt Zürich ein. Die heimischen Wildtiere werden auf öffentlichen Plätzen sowie in Läden und Hotellobbys ausgestellt. Vorgänger-Aktionen waren Kühe, Teddys und Sitzbänke.

Dieser Dachs soll im Sommer 2027 mit anderen Wildtieren aus Holz die Zürcher Innenstadt beleben.
Dieser Dachs soll im Sommer 2027 mit anderen Wildtieren aus Holz die Zürcher Innenstadt beleben. - City Animals

40 Holztiere wurden bisher bestellt und sind teilweise bereits in Arbeit. Samuel Blum, Mediensprecher der City Vereinigung, zeigte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Aktion. Ziel ist es, bis zum Projektstart insgesamt 200 Holztiere zu verkaufen. Die Sommeraktion startet Mitte Juni 2027 und dauert rund zehn Wochen.

Bis Ende dieser Woche sind neun der 15 Wildtierarten noch vergünstigt erhältlich. Danach müssen Gewerbetreibende knapp 4000 Franken ausgeben, wenn sie an der Aktion mitmachen wollen. «Rabatt» gibt es auf Waldmaus, Graureiher, Reh, Eisvogel, Blaumeise, Rabenkrähe, Feuersalamander, Bachforelle sowie auf das Hermelin.

Laut Blum lässt sich bisher kein klarer Favorit ausmachen. Die Bestellungen würden sich gleichmässig auf die Tierarten verteilen.

Mit der Sommeraktion «City Animals» will die City Vereinigung den Tieren, die längst in der Stadt Zürich zu Hause sind, Aufmerksamkeit schenken. Läden, Restaurants, Dienstleister oder Unternehmen können die handgefertigten Holztiere kaufen und ausstellen. Die Figuren sind zwischen 40 Zentimetern und einem Meter gross.

Die Wildtiere sollen auch Touristen anlocken und zusätzliche Laufkundschaft in die Geschäfte bringen. Infotafeln liefern den Passanten Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Tieren.

Zusätzlich sind Herden von jeweils sechs bis sieben Tieren an prominenten Standorten wie dem Paradeplatz oder dem Bahnhof Stadelhofen geplant. Diese werden von Sponsoren finanziert – und sind bereits vergeben.

Hergestellt werden die Skulpturen aus regionalem Holz von Kunstschaffenden aus dem Zürcher Oberland. Laut Blum gibt die Herstellung einer einzelnen Figur rund drei Tage Arbeit.

In der Stadt Zürich gab es in der Vergangenheit bereits mehrere ähnliche Sommer-Aktionen: 1986 wurden Löwen als Wappentiere im öffentlichen Raum aufgestellt. 1998 folgte die bekannte «Kuh»-Aktion, die «Cow Parade», deren Konzept später auch in Städten wie Chicago, New York und London umgesetzt wurde.

Weitere Projekte der City-Vereinigung waren etwa gestaltete Sitzbänke im Jahr 2001 sowie Teddybären im Sommer 2005 und Riesenblumentöpfe 2009.

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