Brand in Zürcher Freimaurer-Lokal war wohl Brandstiftung

Der Brand im Vereinslokal der Zürcher Freimaurer in der Nacht auf Montag wurde wohl absichtlich gelegt. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren wegen Brandstiftung eröffnet.

Die bisherigen Ermittlungen würden auf Brandstiftung hindeuten, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag auf Anfrage von Keystone-SDA mit. Es sei ein Strafverfahren gegen Unbekannt eröffnet worden. Weitere Angaben wollte die Staatsanwaltschaft nicht machen.
Gemäss Behördenangaben gab es auch noch einen Einbruch in einem Nebengebäude. Gemäss Angaben der Freimaurer verschwand dabei eine Sammlung von Gehstöcken, die in einer Vitrine aufbewahrt wurden.
Die Untersuchungen rund um den Grossbrand im historischen Haus laufen derzeit auf Hochtouren. Wie es mit dem Gebäude weitergeht, ist derzeit noch unklar. Die Freimaurer-Loge komme am Dienstagabend zusammen, um die nächsten Schritte zu besprechen, sagte Raoul Würgler, Stuhlmeister der betroffenen Freimaurerloge, auf Anfrage.
Das Feuer war in der Nacht auf Montag gegen 1 Uhr im Dachstock des historischen Altstadtgebäudes ausgebrochen. Die Löscharbeiten erwiesen sich als anspruchsvoll, weil das Dach einzustürzen drohte. Verletzt wurde niemand.




