Stadt Zürich

Blutlache vor Zürcher Beauty-Klinik gibt Rätsel auf

Bettina Zanni
Bettina Zanni

Zürich,

Die Stadtpolizei Zürich rückt am Montag wegen einer Blutlache vor einer Schönheitsklinik aus. Von einer blutenden Person fehlte aber jede Spur.

Beauty
Hier musste die Polizei am Montagmorgen eine Blutlache entfernen. Woher das Blut stammt, ist unklar. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • «Das Blut sah frisch aus», sagt eine Angestellte der Swiss Central Clinic.
  • Am frühen Montagmorgen erhält die Stadtpolizei Zürich eine Meldung über eine Blutlache.
  • Die Polizei kann aber keine Person finden.

Aufruhr in Zürich: Mehrere Polizisten und Spürhunde stehen vor einem Gebäude an der Giesshübelstrasse im Zürcher Kreis Drei. «Die Polizei hat Blut weggewaschen», meldet eine Nau.ch-Leserin am Montagmittag.

Die Stadtpolizei Zürich bestätigt gegenüber Nau.ch den Einsatz.

«Jemand hat um sieben Uhr morgens eine Blutlache am Boden gemeldet», sagt Mediensprecher Michael Walker. Die Polizei sei danach ausgerückt, habe aber keine Person finden können.

Was steckt dahinter?

«Hinweise auf ein Delikt haben wir zurzeit nicht», sagt Michael Walker. Der Ort sei danach gereinigt worden.

Die Blutlache befand sich direkt vor der Swiss Central Clinic.

Musstest du schon einmal zum Arzt, als die Praxis noch geschlossen war?

Die Tagesklinik bietet Schönheits-OPs von Brustvergrösserungen bis zu Haartransplantationen an.

Auch im Angebot stehen gynäkologische Eingriffe sowie Behandlungen im Bereich Hals-Nasen-Ohren oder Venen. Die allgemeine Chirurgie umfasst unter anderem Leistenbrüche und Hauttumore.

«Blut sah frisch aus»

Amela Celikovic ist OP-Managerin in der Klinik. Sie betrat kurz vor sieben Uhr die Praxis.

«Genau vor der Tür bemerkte ich eine Blutlache», sagt sie zu Nau.ch. «Das Blut sah frisch aus.» Eine Mitarbeiterin habe umgehend den Hauswart informiert. Danach sei die Polizei alarmiert worden.

«Wir suchten überall nach einer blutenden Person, fanden aber weit und breit niemanden», sagt Celikovic.

«Vermutlich brauchte jemand Hilfe und war aber dort, als unser Ambulatorium noch geschlossen war.» Hätten sie die Person entdeckt, hätten sie diese sofort verarztet.

Da sich das Stadtspital Triemli in der Nähe befindet, machte sich das Team dort kundig. Dort habe aber niemand einen entsprechenden Fall registriert, sagt Amela Celikovic.

Blut von einem Tier?

Nicht klar ist, ob es sich tatsächlich um menschliches Blut handelt.

Möglich wäre demnach auch, dass das Blut von einem Tier stammt. Michael Walker sagt dazu: «Da wir zurzeit keinen Hinweis auf ein Delikt haben, wurde das bis jetzt nicht abgeklärt.»

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