33-Jährige sieht sich an Prozess in Zürich als Opfer des Zuhälters

In einer Erklärung hat die Beschuldigte vor dem Zürcher Bezirksgericht zugegeben, dass sie Prostitution förderte. Dies habe sie aber unter Zwang getan. Am Menschenhandel habe sie sich nicht beteiligt.

Vor Gericht las die 33-jährige Ungarin am Mittwoch eine Erklärung vor. In dieser legte sie dar, wie sie ihren Lebenspartner kennenlernte, der sie in die Schweiz schickte.
Dort habe sie sich prostituieren müssen, um den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen. Später habe er Frauen aus der Verwandtschaft angeworben, die dann ebenfalls in der Schweiz für ihn arbeiteten. Die Beschuldigte sagte, sie habe die Frauen betreut. Sie hätte sie jedoch nicht zu Handlungen gezwungen, wie dies die Staatsanwaltschaft ihr vorwerfe.
Die Beschuldigte soll mit ihrem damaligen Partner Frauen nach Zürich gebracht haben, die unter menschenunwürdigen Bedingungen für sie arbeiteten.



