Flughafen Zürich lässt Shuttlebusse ohne Sicherheitsperson fahren

Am Flughafen Zürich fahren erstmals zwei Shuttlebusse vollständig automatisiert und ohne Sicherheitsperson an Bord. Überwacht werden die Fahrzeuge von einer zentralen Leitstelle.

Damit habe der Flughafen Zürich mit seinem Pilotprojekt für automatisiertes Fahren einen bedeutenden Meilenstein erzielt, teilte der Flughafen am Mittwoch mit.
Das seit März 2025 laufende Pilotprojekt befindet sich nun auf der Automatisierungsstufe Level 4. Die Busse kreuzen dabei keine Rollwege von Flugzeugen.
Zunächst finden die Fahrten allerdings rund vier Wochen lang ohne Passagiere statt. Danach sollen Mitarbeitende die Shuttles wieder nutzen können.
Eingriff bei Bedarf
Die bisherigen Sicherheitsfahrer wurden für die Überwachung aus der Ferne ausgebildet. Sie können bei Bedarf eingreifen und sollen künftig mehrere Busse gleichzeitig überwachen können.
«Automatisiertes Fahren bedeutet nicht, dass Menschen verschwinden. Aber die Aufgaben verändern sich», sagte Flughafen-Innovationsmanager Raphael Glaesener. Die Flughafenbetreiberin sieht in der Automatisierung auch eine Möglichkeit, dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel zu begegnen.
In den vergangenen eineinhalb Jahren legten die beiden Fahrzeuge mehr als 15'000 Kilometer zurück. Der Betrieb ist zunächst bis Ende 2026 vorgesehen. Eine Fortführung wird mit den Projektpartnern geprüft. Die Erkenntnisse sollen zudem als Grundlage für weitere automatisierte Fahrzeuge am Flughafen dienen.





